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Zoll

Zollabzeichen auf einer grünen Jacke

Deutsches Zollabzeichen, © Bundeszollverwaltung

04.12.2017 - Artikel

Bitte beachten Sie: Die Vertretung kann Ihnen nur beschränkt Auskunft in Zollangelegenheiten geben. Für alle zollrechtlichen Fragen besuchen Sie bitte die Website des deutschen Zolls.

Zollinformationen des Bundesministeriums der Finanzen

Über die Ein- und Ausfuhregelungen zum Artenschutz für gefährdete Tiere und Pflanzen informiert auch das Bundesamt für Naturschutz.

Umsatzsteuerbefreiung bei Ausfuhrlieferungen

Die Botschaft erteilt nur in bestimmten Ausnahmefällen Ausfuhrbescheinigungen für in Deutschland gekaufte Waren. Nur wenn keine Möglichkeit bestand, die Ausfuhr der Ware an der Grenze bescheinigen zu lassen, ist die Ausstellung der Bescheinigung durch die Auslandsvertretung möglich. Grundsätzlich muss der Ausfuhr- und/oder Abnehmernachweis von der Zollstelle an der EU-Außengrenze erbracht werden. Die Waren müssen nachweislich innerhalb von drei Monaten nach Kauf in das EU-Drittland gelangen. Zur Beantragung  der Bescheinigung in der Botschaft hat der Käufer, dessen Wohnort in einem Drittland (wie z.B. Iran) sein muss, seinen gültigen Reisepass, den Ausfuhrbeleg sowie die ausgeführte Ware vorzulegen.
Weitere Informationen zu konsularischen Bescheinigungen finden Sie unter folgendem Link:

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Anmeldepflicht für Barmittel von 10.000,- Euro oder mehr bei Reisen in oder aus der Europäischen Union

Alle Personen, die mit 10.000,- EUR oder mehr Barmittel in die EU einreisen oder aus der EU ausreisen, müssen seit 15. Juni 2007 diesen Betrag beim Zoll anmelden. Diese Maßnahme dient der Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismus und Kriminalität und soll zur Verstärkung der Sicherheit und Vorbeugung von Verbrechen auf EU-Ebene beitragen.

Alle Informationen sowie der Anmeldevordruck und die Merkblätter sind auf der Seite der deutschen Zollverwaltung eingestellt worden. Zusätzliche Angaben finden sich auf der Seite der Europäischen Kommission.

Ein- und Ausfuhr gefährdeter Tier- und Pflanzenarten

Viele Tier- und Pflanzenarten sind heute weltweit als Folge von Handelsinteressen in ihrem Bestand gefährdet oder sogar von der Ausrottung bedroht. Die kontrollierte naturverträgliche Nutzung bietet eine Möglichkeit, natürliche Ressourcen langfristig zu sichern und zu erhalten. Um der Gefahr der Übernutzung wirksam begegnen zu können, wurde 1973 das „Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen“ (kurz: „Washingtoner Artenschutzübereinkommen“)1 vereinbart. Das Abkommen (WA) verpflichtet beim grenzüberschreitenden Verbringen von geschützten Arten zur Vorlage behördlicher Dokumente (sog. CITES-Dokumente).

Mehr Informationen hierzu finden Sie hier:

Merkblatt über die Ein- und Ausfuhr gefährdeter Tier- und Pflanzenarten PDF / 263 KB

Ein- und Durchreise mit Haustieren in die Europäische Union

Heimtiere (Hunde, Katzen und Frettchen) unterliegen Tiergesundheitsbestimmungen der Europäischen Union. Die Regelungen dienen u.a. dem Schutz vor Einschleppung und Verbreitung von Tollwut.

Auch für Heimvögel, die im Reiseverkehr oder im Rahmen eines Umzugs in die Europäische Union verbracht werden, bestehen Beschränkungen.

Damit die Einreise bzw. Wiedereinreise problemlos verläuft, müssen für jedes Heimtier, das aus einem Nicht-EU-Staat eingeführt wird bzw. aus der EU stammt und in die Europäische Union eingeführt wird, einige Punkte beachtet werden.

Die Voraussetzungen für die Einfuhr von Haustieren können den folgenden Merkblättern entnommen werden.

Ausdrücklich wird zudem auf das Informationsangebot des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hingewiesen:

Deutsch

Englisch

Merkblatt zu Reisen mit Heimvögeln in/durch die Europäische Union PDF / 1 MB
Merkblatt zu Reisen mit Hunden, Katzen und Frettchen in/durch die Bundesrepublik Deutschland PDF / 2 MB
Merkblatt zu Reisen mit anderen Haustierarten in/durch die Europäische Union PDF / 306 KB

Alle Angaben auf dieser Seite und in den Merkblättern beruhen auf Erkenntnissen und Einschätzungen der Botschaft im Zeitpunkt der Textabfassung. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit, insbesondere wegen zwischenzeitlich eingetretener Veränderungen, kann jedoch keine Gewähr übernommen werden.




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